Versicherungskaufmann Jobs

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Versicherungskaufmann Jobs aus ganz Deutschland, von der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen bis zu Positionen für Berufserfahrene im Innendienst und im Vertrieb. Zu den Arbeitgebern zählen große Versicherer wie die Provinzial, die Debeka, die LVM und AXA ebenso wie Agenturen vor Ort. Der klassische Weg in den Beruf führt über die in aller Regel dreijährige Ausbildung, Quereinsteiger starten häufig über den Vertrieb.

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Versicherungskaufmann Jobs in Zahlen

Auswertung der aktuell 1.439 offenen Stellen in dieser Kategorie auf versicherung-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste Benefits30+ Urlaubstage (72 %)Weiterbildung & Entwicklung (67 %)Vermögenswirksame Leistungen (45 %)Betriebliche Altersvorsorge (30 %)Flexible Arbeitszeit (27 %)

Was machen Versicherungskaufleute im Innendienst und im Vertrieb?

Versicherungskaufleute betreuen Kunden rund um Versicherungsverträge: Sie beraten zu Absicherungsfragen, erstellen Angebote, verwalten Verträge und bearbeiten Schäden. Zum Alltag gehören Vertragsprüfungen, Kundengespräche am Telefon oder vor Ort sowie die Abstimmung mit Maklern und Außendienstpartnern. Der Beruf gliedert sich grob in zwei Welten: Im Innendienst arbeiten Versicherungskaufleute in Fachabteilungen für Vertrag, Leistung oder Schaden, meist mit geregelten Arbeitszeiten. Im Vertrieb stehen Beratung und Verkauf im Vordergrund, angestellt in einer Agentur, im Außendienst eines Versicherers oder mit dem Ziel, später eine eigene Agentur zu übernehmen. Ausschreibungen wie Kundenberater im Außendienst oder Agenturinhaber tauchen entsprechend häufig auf.

Der übliche Einstieg ist die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen, die frühere Bezeichnung lautete Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Beide Begriffe meinen denselben anerkannten Ausbildungsberuf, der in aller Regel drei Jahre dauert und Praxisphasen beim Versicherer mit Berufsschulunterricht verbindet. Auch ein duales Studium mit versicherungswirtschaftlichem Schwerpunkt führt bei vielen Gesellschaften in vergleichbare Aufgaben. Wer eine kaufmännische Ausbildung aus einer anderen Branche mitbringt, kann über interne Qualifizierungen oder die IHK-Sachkundeprüfung wechseln.

Die Arbeitgeber-Landschaft reicht von großen Versicherungsgruppen über öffentliche Versicherer bis zu Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit. In unserem Bestand schreiben unter anderem die Provinzial, die Debeka, die LVM, SIGNAL IDUNA und AXA regelmäßig Stellen für Versicherungskaufleute aus, viele davon in Städten wie Hamburg, Köln, Hannover oder Münster, aber auch in Agenturen im ländlichen Raum. Große Häuser besetzen Innendienst-Positionen überwiegend an ihren Direktionsstandorten, während Vertriebsstellen nahezu flächendeckend angeboten werden, weil Agenturen ihre Kunden vor Ort betreuen.

Nach einigen Jahren Berufspraxis stehen mehrere Entwicklungswege offen:

  • die Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt als kaufmännische Aufstiegsfortbildung,
  • die Spezialisierung auf eine Sparte wie Kranken-, Lebens- oder Sachversicherung,
  • der Schritt in die Selbstständigkeit als Agenturinhaber mit eigenem Kundenbestand.

Was der Beruf in Ausbildung, Innendienst und Außendienst verdient, zeigt unser Ratgeber Versicherungskaufmann Gehalt mit der kompletten Tariftabelle.

Häufige Fragen zu Versicherungskaufmann Jobs

Ist der Quereinstieg als Versicherungskaufmann möglich?

Ja, viele Versicherer stellen Quereinsteiger ein, vor allem im Vertrieb und in der Kundenbetreuung. Üblich ist dann eine interne Qualifizierung, häufig verbunden mit der Sachkundeprüfung zum Versicherungsfachmann bei der IHK. Wer aus einem anderen kaufmännischen Beruf kommt, etwa aus dem Bankwesen oder dem Einzelhandel, bringt oft passende Vorkenntnisse in Beratung und Vertragswesen mit. Für spezialisierte Innendienst-Aufgaben wird dagegen meist die abgeschlossene Ausbildung erwartet.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen?

Die Ausbildung dauert in aller Regel drei Jahre und findet dual statt, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Bei guten Leistungen oder passender Vorbildung, etwa Abitur oder einer vorherigen kaufmännischen Ausbildung, lässt sich die Dauer häufig verkürzen. Ausbildungsplätze bieten sowohl die großen Versicherungsgesellschaften an ihren Direktionsstandorten als auch Agenturen und Maklerbetriebe in der Fläche.

Worin unterscheidet sich der Versicherungskaufmann vom Versicherungsfachmann?

Der Versicherungskaufmann, heute Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen, ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit dreijähriger dualer Ausbildung und breitem kaufmännischem Fundament. Der Versicherungsfachmann ist dagegen ein Sachkundeabschluss der IHK, der vor allem Quereinsteigern den Weg in den Versicherungsvertrieb öffnet. Beide Qualifikationen führen in Beratung und Verkauf, die Ausbildung eröffnet zusätzlich Innendienst-Laufbahnen in Vertrag, Leistung und Schaden.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten haben Versicherungskaufleute?

Bewährte Wege sind die Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt und darauf aufbauend zum Versicherungsbetriebswirt sowie Fachlaufbahnen etwa im Underwriting oder in der Schadenregulierung. Im Vertrieb führt der Weg häufig über die Position des angestellten Kundenberaters zur eigenen Agentur. Auch berufsbegleitende Studiengänge mit versicherungswirtschaftlichem Schwerpunkt sind verbreitet, viele Arbeitgeber unterstützen solche Qualifizierungen zeitlich und finanziell.

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