Ausbildung Versicherung

Ausbildung Versicherung: Auf dieser Seite finden Sie Ausbildungsplätze der Versicherungsbranche, allen voran zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen. Versicherer bilden darüber hinaus in weiteren Berufen aus, etwa im Büromanagement, in der Informatik oder in der Betriebsgastronomie. Zu den Arbeitgebern mit vielen Ausbildungsplätzen zählen Provinzial, Debeka, ERGO, LVM und AXA. Die Ausbildung verbindet Praxisphasen im Betrieb mit der Berufsschule und dauert in aller Regel drei Jahre.

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Häufigste Benefits30+ Urlaubstage (80 %)Weiterbildung & Entwicklung (74 %)Flexible Arbeitszeit (44 %)Vermögenswirksame Leistungen (44 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (38 %)

Wie läuft die Ausbildung bei einer Versicherung ab?

Auszubildende starten in der Versicherungsbranche meist als Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen. Die Ausbildung dauert in aller Regel drei Jahre und lässt sich bei guten Leistungen verkürzen. Im Betrieb durchlaufen Auszubildende verschiedene Stationen, etwa Antragsbearbeitung, Schaden, Kundenservice und Vertrieb, parallel vermittelt die Berufsschule die Theorie von Vertragsrecht bis Produktkunde. Viele Arbeitgeber unterscheiden zwischen einer Ausbildung im Innendienst und einer vertriebsorientierten Variante, bei der die Kundenberatung im Mittelpunkt steht. Ausbilder und Patenmodelle begleiten die ersten Monate, sodass Berufsstarter schrittweise eigene Verantwortung übernehmen.

Versicherer bilden außerdem in weiteren Berufen aus. Die ausgeschriebenen Titel reichen von Kaufleuten für Büromanagement über IT-Berufe bis zu Köchen für die Betriebsgastronomie großer Direktionen. Wer sich für Gesundheitsthemen interessiert, findet bei Krankenversicherern und Kassen auch die Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Die Wahl des Berufs entscheidet dabei über Berufsschule, Prüfungsinhalte und die späteren Einsatzbereiche im Unternehmen.

Formal ist meist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, üblich sind ein mittlerer Abschluss oder das Abitur. Wichtiger sind Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, Freude am Kontakt mit Menschen und sorgfältiges Arbeiten. Die Einstellung erfolgt bei den meisten Häusern zum Sommer, Bewerbungen werden häufig schon rund ein Jahr vorher entgegengenommen. Auswahlverfahren bestehen üblicherweise aus Online-Test und Gespräch, teils ergänzt um einen Kennenlerntag. Wer im Vertrieb startet, erhält üblicherweise früh eigene Kundenkontakte unter Anleitung erfahrener Berater.

Nach der Ausbildung stehen die Chancen auf Übernahme traditionell gut, da die Branche laufend Nachwuchs für Innendienst, Schaden und Vertrieb sucht. Wer weiterkommen möchte, kann den Fachwirt für Versicherungen und Finanzen anschließen oder berufsbegleitend studieren. Zu den Arbeitgebern mit besonders vielen Ausbildungsplätzen zählen derzeit Provinzial, Debeka, ERGO, LVM und AXA, daneben bilden auch kleinere Häuser und Agenturen aus, oft mit sehr persönlicher Betreuung.

Die tarifliche Ausbildungsvergütung und das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung schlüsselt unser Ratgeber Versicherungskaufmann Gehalt im Detail auf.

Häufige Fragen zu Ausbildung Versicherung

Wie lange dauert die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen?

In aller Regel drei Jahre. Bei gutem Notenbild oder mit Abitur lässt sich die Ausbildung je nach Arbeitgeber und Kammer verkürzen. Die Zeit teilt sich in Praxisphasen im Betrieb, in denen Auszubildende verschiedene Abteilungen durchlaufen, und in den Unterricht an der Berufsschule. Am Ende steht die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Welchen Schulabschluss brauche ich für eine Ausbildung bei einer Versicherung?

Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Versicherer überwiegend Bewerber mit mittlerem Abschluss oder Abitur ein. Entscheidender als einzelne Noten sind bei vielen Häusern Interesse an wirtschaftlichen Themen, Kommunikationsstärke und ein sicheres Auftreten, das im Auswahlverfahren mit Test und Gespräch geprüft wird.

Innendienst oder Außendienst, was passt besser zu mir?

Der Innendienst umfasst Antrags- und Vertragsbearbeitung, Schaden und Kundenservice, gearbeitet wird überwiegend im Büro mit geregelten Abläufen. Die vertriebsorientierte Ausbildung bereitet dagegen auf Beratung und Verkauf vor, oft in einer Agentur mit direktem Kundenkontakt. Wer gern organisiert und prüft, passt eher in den Innendienst, wer gern überzeugt und Menschen berät, in den Vertrieb.

Wann sollte ich mich für einen Ausbildungsplatz bewerben?

Die meisten Versicherer stellen zum Sommer ein und öffnen ihre Bewerbungsportale rund ein Jahr vorher. Einige Häuser schreiben bereits für übernächste Jahrgänge aus. Eine frühe Bewerbung erhöht die Auswahl an Standorten und Fachrichtungen, Nachzügler haben aber je nach Arbeitgeber auch kurzfristig Chancen auf freie Plätze.

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