Produktmanagement Jobs Versicherung

Produktmanagement Jobs in der Versicherung drehen sich darum, wie Versicherungsschutz gestaltet sein muss, damit er Kunden überzeugt und sich zugleich rechnet. Produktmanager entwickeln Tarife weiter, beobachten Markt und Wettbewerb und koordinieren Aktuariat, Vertrieb, Recht und IT. Typische Rollen reichen von der Fachassistenz über den Produktexperten bis zur Abteilungsleitung Tarifentwicklung. Offene Stellen bieten unter anderem BarmeniaGothaer, Continentale, R+V, ERGO und die VEMA.

48 aktuelle Stellen
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11.07.2026
Produktmanagement & Tarifierung

Produktmanager Unfallversicherung (m/w/d)

LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G.
MünsterVollzeitSchaden- & Unfallversicherung30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeBetriebliche Gesundheit & SportFlexible Arbeitszeit+5 mehr
10.07.2026
Produktmanagement & Tarifierung

Produktmanager*in Betriebliche Altersvorsorge

BarmeniaGothaer AG
KölnVollzeitAltersvorsorge & bAVLebensversicherungSchaden- & Unfallversicherung30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeBetriebliche Gesundheit & SportFamilienfreundlich / Kinderbetreuung+8 mehr
10.07.2026
Produktmanagement & Tarifierung

Produktmanager*in Microsoft

BarmeniaGothaer AG
KölnVollzeitSchaden- & Unfallversicherung30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeBetriebliche Gesundheit & SportFamilienfreundlich / Kinderbetreuung+8 mehr

Produktmanagement Jobs Versicherung in Zahlen

Auswertung der aktuell 48 offenen Stellen in dieser Kategorie auf versicherung-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsFlexible Arbeitszeit (69 %)Weiterbildung & Entwicklung (60 %)Betriebliche Altersvorsorge (56 %)Homeoffice / Mobiles Arbeiten (54 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (48 %)

Was macht ein Produktmanager bei einer Versicherung konkret?

Produktmanager verantworten bei Versicherern den Lebenszyklus der Tarife. Sie analysieren Bestände und Wettbewerbsprodukte, entwickeln Bedingungswerke und Leistungsbausteine weiter, begleiten die Preisfindung gemeinsam mit dem Aktuariat und bereiten die Einführung neuer Produkte im Vertrieb vor. Nach dem Marktstart beobachten sie, wie sich ein Tarif entwickelt, und stoßen Anpassungen an, wenn Leistungsumfang, Annahmerichtlinien oder Zielgruppen nachjustiert werden müssen. Die Arbeit ist stark koordinierend angelegt und verbindet Fachwissen mit Projektsteuerung. Rückmeldungen aus Underwriting, Schaden und Kundenservice fließen dabei laufend in die Weiterentwicklung der Produkte ein.

Die ausgeschriebenen Positionen lassen sich grob drei Gruppen zuordnen:

  • Fachliches Produktmanagement, etwa als Experte für Produktmanagement in der gewerblichen Haftpflicht- und Gruppenunfallversicherung oder als Abteilungsleitung Tarifentwicklung Komposit
  • IT-nahes Produktmanagement, zum Beispiel als Product Owner für Bestandssysteme der Lebensversicherung oder als Entwickler mit Schwerpunkt Produktmanagementsystem
  • Unterstützende Rollen wie die Fach- oder Abteilungsassistenz im Komposit-Produktmanagement

Die Sparte prägt den Arbeitsalltag deutlich. In der Lebensversicherung, etwa als Gruppenleiter Produktentwicklung, sind Produkte langfristig angelegt und aktuariell geprägt, Änderungen wirken über Jahrzehnte. Die private Krankenversicherung, wie sie die Continentale betreibt, verlangt tiefes Verständnis für Leistungs- und Beitragsgestaltung. Im Kompositgeschäft, etwa bei BarmeniaGothaer oder R+V, sind Produktzyklen kürzer und der Wettbewerb über Vergleichsportale unmittelbarer spürbar. Bei Maklergenossenschaften wie der VEMA entstehen daneben Deckungskonzepte, die viele angeschlossene Vermittler nutzen können.

In das Berufsfeld führen mehrere Wege. Verbreitet sind ein wirtschafts- oder versicherungswissenschaftliches Studium, die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen mit anschließendem Fachwirt sowie der interne Wechsel aus Underwriting, Aktuariat oder Vertrieb. Gefragt sind Produkt- und Bedingungswissen, analytisches Denken und die Fähigkeit, unterschiedliche Fachbereiche auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Regionale Schwerpunkte der aktuellen Stellen sind Köln, München, Dortmund und Wiesbaden.

Häufige Fragen zu Produktmanagement Jobs Versicherung

Was macht ein Produktmanager bei einer Versicherung?

Er entwickelt Versicherungsprodukte und Tarife weiter, von der Analyse des Marktes über die Gestaltung der Bedingungen bis zur Einführung im Vertrieb. Dabei koordiniert er Aktuariat, Recht, IT und Vertrieb und behält nach dem Marktstart die Entwicklung des Produkts im Blick. Je nach Sparte reicht das von langlaufenden Lebensversicherungstarifen bis zu wettbewerbsintensiven Kompositprodukten.

Wie unterscheidet sich Produktmanagement je nach Versicherungssparte?

In der Lebensversicherung sind Produkte langfristig angelegt und stark aktuariell geprägt, Änderungen erfordern besondere Sorgfalt. Die private Krankenversicherung verbindet Leistungs- und Beitragsgestaltung mit medizinnahem Fachwissen. Im Kompositgeschäft, etwa in Haftpflicht oder Kraftfahrt, sind Zyklen kürzer, Vergleichbarkeit und Wettbewerb prägen die Arbeit stärker. Wer die Sparte wechselt, muss sich in neue Bedingungswerke und Kalkulationslogiken einarbeiten.

Welche Qualifikation führt ins Produktmanagement eines Versicherers?

Üblich sind ein Studium der Wirtschafts- oder Versicherungswissenschaften oder die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen mit Weiterbildung zum Fachwirt. Ebenso verbreitet ist der interne Wechsel aus Underwriting, Aktuariat, Vertrieb oder Schaden, weil dort das nötige Produkt- und Marktwissen entsteht. Für IT-nahe Rollen wie Product Owner zählen zusätzlich Erfahrung mit agilen Methoden und Systemverständnis.

Worin unterscheidet sich fachliches von IT-nahem Produktmanagement?

Fachliche Produktmanager gestalten Tarife, Bedingungen und Zielgruppen und verantworten den Markterfolg eines Produkts. IT-nahe Produktmanager und Product Owner steuern dagegen die Systeme, in denen Produkte abgebildet werden, priorisieren Anforderungen und arbeiten eng mit Entwicklungsteams zusammen. In der Praxis greifen beide Rollen ineinander, denn ein neuer Tarif ist erst verkaufsfähig, wenn Bestandsführung und Angebotssysteme ihn abbilden.

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