Risikomanagement Jobs Versicherung

Risikomanagement Jobs in der Versicherung gehören zu den Kernfunktionen der Branche: Risikomanager identifizieren, bewerten und steuern die Risiken, die ein Versicherer selbst trägt, von der Kapitalanlage über versicherungstechnische Risiken bis zum laufenden Geschäftsbetrieb. Das europäische Aufsichtsregime Solvency II verlangt diese Funktion ausdrücklich. Typische Rollen reichen vom Risikocontroller über den Risk Engineer bis zur Abteilungsleitung. Offene Stellen bieten unter anderem R+V, ERGO, Signal Iduna, Debeka, Talanx und der Industriemakler MRH Trowe.

79 aktuelle Stellen
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14.07.2026
RisikomanagementPraktikum & Werkstudent

Werkstudent:in Risikoanalyse

Talanx Aktiengesellschaft
KölnbefristetTeilzeit, WerkstudentBetriebliche Gesundheit & SportFlexible ArbeitszeitHomeoffice / Mobiles ArbeitenWeiterbildung & Entwicklung
10.07.2026
Risikomanagement

Spezialist:in Cyber Risk Engineering

Talanx Aktiengesellschaft
HannoverunbefristetTeilzeit, VollzeitSchaden- & UnfallversicherungBetriebliche Gesundheit & SportFlexible ArbeitszeitHomeoffice / Mobiles ArbeitenWeiterbildung & Entwicklung
10.07.2026
RisikomanagementPraktikum & Werkstudent

Werkstudent:in / Praktikant:in Risikomanagement

Talanx Aktiengesellschaft
KölnbefristetPraktikum, Teilzeit, Vollzeit, WerkstudentSchaden- & UnfallversicherungBetriebliche Gesundheit & SportFlexible ArbeitszeitHomeoffice / Mobiles ArbeitenWeiterbildung & Entwicklung

Risikomanagement Jobs Versicherung in Zahlen

Auswertung der aktuell 79 offenen Stellen in dieser Kategorie auf versicherung-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsWeiterbildung & Entwicklung (63 %)Homeoffice / Mobiles Arbeiten (44 %)Flexible Arbeitszeit (44 %)Vermögenswirksame Leistungen (37 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (35 %)

Was unterscheidet das Risikomanagement bei Versicherern von anderen Branchen?

Risikomanager nehmen bei Versicherern eine doppelte Perspektive ein. Einerseits ist das Übernehmen von Risiken das Kerngeschäft der Branche, andererseits muss jede Gesellschaft ihre eigene Risikotragfähigkeit jederzeit im Blick behalten. Das Aufsichtsregime Solvency II schreibt eine unabhängige Risikomanagementfunktion vor, die Risiken aus Kapitalanlage, Versicherungstechnik und Geschäftsbetrieb bewertet, limitiert und an Vorstand und Aufsicht berichtet. Damit arbeitet das Berufsfeld an der Schnittstelle von Mathematik, Betriebswirtschaft und Regulatorik.

Die ausgeschriebenen Rollen decken dieses Spektrum ab. Im quantitativen Bereich finden Sie Positionen im Risikocontrolling und in der Modellierung, im qualitativen Bereich Stellen rund um Governance, interne Kontrollen und Berichtswesen. Hinzu kommen neuere Zuschnitte wie der AI Risk Manager, der Risiken aus dem Einsatz künstlicher Intelligenz bewertet, sowie Führungsrollen wie die Abteilungsleitung Risk Management General Insurance. Eine Besonderheit der Branche ist der Risk Engineer, der als technischer Spezialist die Risiken von Industriekunden vor Ort begutachtet.

Der Zuschnitt hängt stark vom Arbeitgeber ab. Bei großen Erstversicherern wie R+V oder ERGO sind die Aufgaben spezialisiert und eng mit Aktuariat und Compliance verzahnt. Konzerne wie Talanx steuern Risiken zusätzlich gruppenweit über mehrere Gesellschaften hinweg. Bei Versicherungsvereinen wie Debeka oder Signal Iduna ist das Risikomanagement eng an den Interessen der Mitglieder ausgerichtet. Beim Industriemakler MRH Trowe wiederum steht die Risikoanalyse auf Kundenseite im Vordergrund, also die Bewertung und Versicherbarkeit unternehmerischer Risiken.

Für den Einstieg eignen sich Studiengänge wie Betriebswirtschaft, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften oder Ingenieurwesen, für Risk-Engineer-Rollen auch technische Fachrichtungen. Einige Gesellschaften bieten ein duales Studium mit Schwerpunkt Risk and Insurance Management sowie Praktika im Risikomanagement an, etwa in München. Berufserfahrene wechseln häufig aus dem Aktuariat, dem Controlling oder der Wirtschaftsprüfung in die Funktion. Regionale Schwerpunkte der aktuellen Stellen sind Köln, Hamburg, München und Koblenz.

Häufige Fragen zu Risikomanagement Jobs Versicherung

Welche Bedeutung hat Solvency II für Risikomanagement Jobs?

Solvency II ist das europäische Aufsichtsregime für Versicherer und verlangt eine eigene, unabhängige Risikomanagementfunktion in jedem Unternehmen. Daraus entstehen dauerhaft Stellen im Risikocontrolling, in der Modellierung und im Berichtswesen. Wer Kenntnisse der Solvency-II-Anforderungen mitbringt oder aufbaut, verbessert seine Chancen in diesem Berufsfeld deutlich, da regulatorisches Verständnis in fast jeder Ausschreibung erwartet wird.

Was macht ein Risk Engineer bei einem Versicherer?

Ein Risk Engineer bewertet als technischer Spezialist die Risiken von Firmen- und Industriekunden. Er besichtigt Betriebe, analysiert Brandschutz, Betriebsunterbrechungs- und Naturgefahrenrisiken und gibt Empfehlungen zur Schadenverhütung. Seine Einschätzungen fließen in Underwriting und Vertragsgestaltung ein. Gefragt sind in aller Regel ein technisches Studium, Reisebereitschaft und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten.

Wie gelingt der Einstieg ins Risikomanagement einer Versicherung?

Es gibt mehrere Zugänge. Absolventen starten über Praktika, Werkstudententätigkeiten oder ein duales Studium mit Schwerpunkt Risk and Insurance Management. Direkteinsteiger kommen üblicherweise aus quantitativen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Berufserfahrene wechseln oft aus Aktuariat, Controlling, Revision oder Wirtschaftsprüfung. Hilfreich sind Datenkompetenz, regulatorisches Grundverständnis und die Bereitschaft, sich in Versicherungstechnik einzuarbeiten.

Unterscheidet sich das Risikomanagement bei Versicherern von dem bei Banken?

Die Grundprinzipien ähneln sich, die Inhalte unterscheiden sich jedoch spürbar. Versicherer steuern neben Markt- und Kreditrisiken vor allem versicherungstechnische Risiken wie Schaden- und Langlebigkeitsrisiken, und ihr Aufsichtsrahmen ist Solvency II statt der Bankenregulierung. Wer aus dem Bankenumfeld wechselt, bringt methodisch viel mit, sollte sich aber in Versicherungsprodukte und deren Bilanzierung einarbeiten.

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