Schadenregulierer Jobs

Schadenregulierer Jobs führen mitten ins Kerngeschäft der Versicherer: Wenn ein Schaden gemeldet wird, prüfen Schadenregulierer und Schadensachbearbeiter die Deckung, bewerten die Schadenhöhe und steuern die Entschädigung. Das Berufsfeld reicht vom Schadensachbearbeiter im Innendienst über den Regulierer im Außendienst bis zum Leistungsprüfer in der Krankenversicherung. Zu den Arbeitgebern zählen unter anderem HUK-COBURG, R+V, BarmeniaGothaer, Continentale, Provinzial und DEVK.

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15.07.2026
Schaden & Leistung

Außenregulierer (d/m/w) Schadenservice Sach

NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft
DortmundTeilzeit, VollzeitSchaden- & UnfallversicherungFlexible ArbeitszeitHomeoffice / Mobiles ArbeitenJobRad / FahrradleasingJobticket / Deutschlandticket+1 mehr
11.07.2026
Schaden & Leistung

Volljurist (m/w/d) für Schadenregulierung

AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-Aktiengesellschaft
MünchenTeilzeit, VollzeitSchaden- & Unfallversicherung30+ UrlaubstageFamilienfreundlich / KinderbetreuungFlexible ArbeitszeitHomeoffice / Mobiles Arbeiten+2 mehr

Schadenregulierer Jobs in Zahlen

Auswertung der aktuell 248 offenen Stellen in dieser Kategorie auf versicherung-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsFlexible Arbeitszeit (74 %)Weiterbildung & Entwicklung (69 %)Homeoffice / Mobiles Arbeiten (62 %)Betriebliche Altersvorsorge (56 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (50 %)

Welche Voraussetzungen brauchen Schadenregulierer im Innen- und Außendienst?

Schadenregulierer prüfen nach einer Schadenmeldung, ob der Vertrag den Fall abdeckt, ermitteln die Schadenhöhe und entscheiden über die Entschädigung. Im Innendienst geschieht das überwiegend aktenbasiert und telefonisch, im Außendienst besichtigen Regulierer Schäden vor Ort, etwa nach Leitungswasser-, Sturm- oder Brandereignissen. Verhandlungsgeschick ist dabei ebenso gefragt wie Sachverstand, denn Regulierer stimmen sich mit Sachverständigen, Werkstätten, Handwerkern und Anspruchstellern ab und begründen ihre Entscheidungen nachvollziehbar.

Innerhalb des Berufsfelds haben sich mehrere Profile herausgebildet:

  • Schadensachbearbeiter, die Kfz-, Sach- oder Haftpflichtschäden im Innendienst regulieren,
  • Regulierer im Außendienst, häufig Architekten oder Bauingenieure mit Schwerpunkt Gebäudeschäden,
  • Leistungsprüfer in der Krankenversicherung, darunter Ärzte und medizinische Fachkräfte, die Behandlungs- und Erstattungsfälle bewerten.

Die Ausrichtung hängt vom Versicherer ab. Kraftfahrt-geprägte Häuser wie HUK-COBURG regulieren in hoher Frequenz standardisierte Kfz-Schäden, regional verankerte Sachversicherer wie die Provinzial legen Gewicht auf Gebäude- und Elementarschäden, Krankenversicherer wie die Continentale auf die Leistungsprüfung medizinischer Rechnungen. Zunehmend unterstützen digitale Werkzeuge die Arbeit, von der automatisierten Belegprüfung bis zu KI-gestützten Prozessen im Gesundheitsbereich. Wer gern eigenverantwortlich entscheidet, findet in der Schadenregulierung viel Gestaltungsspielraum, da Regulierer mit wachsender Erfahrung in aller Regel eigene Vollmachtsgrenzen erhalten.

Für den Einstieg qualifiziert üblicherweise die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen, im Außendienst zusätzlich ein technisches Studium, etwa des Bauingenieurwesens. Auch Juristen und medizinische Fachkräfte finden hier Positionen mit klarem Bezug zu ihrer Vorbildung. Das Stellenangebot konzentriert sich derzeit auf Köln, Hamburg, Münster, Wiesbaden und Hannover, hinzu kommt Berlin.

Häufige Fragen zu Schadenregulierer Jobs

Was macht ein Schadenregulierer im Außendienst?

Regulierer im Außendienst besichtigen gemeldete Schäden vor Ort, dokumentieren den Zustand, schätzen die Schadenhöhe und verhandeln mit Anspruchstellern über die Entschädigung. Häufig geht es um Gebäudeschäden nach Wasser-, Sturm- oder Brandereignissen. Viele Arbeitgeber suchen dafür Architekten oder Bauingenieure, die technisches Urteilsvermögen mit versicherungsfachlichem Wissen verbinden und ihre Termine im eigenen Gebiet selbständig organisieren.

Welche Ausbildung brauche ich als Schadensachbearbeiter?

Der klassische Weg ist die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen mit anschließender Spezialisierung auf den Schadenbereich. Je nach Sparte stellen Versicherer auch Quereinsteiger ein, etwa medizinische Fachkräfte für die Leistungsprüfung in der Krankenversicherung oder technisch vorgebildete Kandidaten für Sachschäden. Entscheidend sind sorgfältiges Arbeiten, Kommunikationsstärke und die Fähigkeit, Entscheidungen klar zu begründen.

Sind Schadenregulierer viel unterwegs?

Das hängt vom Stellenzuschnitt ab. Schadensachbearbeiter im Innendienst arbeiten überwiegend am Standort oder im Homeoffice und regulieren Fälle aktenbasiert. Regulierer im Außendienst sind dagegen regelmäßig im eigenen Einsatzgebiet unterwegs, um Schäden zu besichtigen, und planen ihre Touren üblicherweise selbst. In den Ausschreibungen ist das jeweilige Gebiet meist klar benannt, sodass sich die Reisetätigkeit gut einschätzen lässt.

Welche Versicherer suchen derzeit Schadenregulierer?

Aktuell schreiben vor allem HUK-COBURG, R+V, BarmeniaGothaer, Continentale, Provinzial und DEVK Positionen in der Schadenregulierung und Leistungsprüfung aus. Das Spektrum reicht von der Kfz-Schadensachbearbeitung über die Gebäudeschaden-Regulierung im Außendienst bis zur medizinischen Leistungsprüfung. Regionale Schwerpunkte liegen in Köln, Hamburg, Münster, Wiesbaden, Hannover und Berlin.

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